Samstag, 30. Mai 2015

Auf Englisch Träumen

Kann man auf einer andern Sprache träumen, die nicht die eigene Muttersprache ist? Das ist eine Frage die mich schon ewig beschäftigt hat. Eine Frage, die sich auch viele andere Austauschschüler stellen. Geht das? Fängt man irgendwann an auf der Landesprache zu träumen? Die Antwort darauf bekam ich am Montagmorgen ungewollt ziemlich in der Frühe.


Mein Wecker zeigt 2.03 Uhr. Es ist dunkel und ziemlich kühl. Ich höre draußen den starken Wind und die Regentropfen. Tropf Tropf Tropf! Die Ursache warum ich mitten in der Nacht aufgewacht bin ist ungeklärt, naja so ungeklärt auch nicht ich habe einfach schlecht geschlafen. Doch dann bemerke ich was extrem tolles. Nämlich, dass mein Traum gerade zu 100% auf Englisch war. Ich bin gleich viel wacher, denn das ist etwas echt Tolles. Ich habe wirklich auf Englisch geträumt. Und es war kein Mix aus Deutsch und Englisch es war nur Englisch zumindest alles woran ich mich in dem Moment erinnern konnte. 

Normalerweise erinnere ich mich morgens nie an meine Träume und ich kann euch nicht sagen wann es angefangen hat, dass ich auf Englisch träume. Das erste Mal das ich das wirklich realisiert habe, war am Montagmorgen. Normalerweise hasse ich die Nächte, in denen man unzählige Male aufwacht und wirres Zeug träumt. Aber die Nacht war trotzdem was Besonderes. Denn hätte ich nicht schlecht geschlafen, wüsste ich immer noch nicht, dass ich mittlerweile auf Englisch Träume. 
Um was es in dem Traum ging, weiß ich nicht mehr. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich es in dem Moment, in dem ich aufgewacht bin noch wusste. Und ich ärgere mich richtig darüber, dass ich es nicht aufgeschrieben habe. Aber das kann ich jetzt auch nicht mehr ändern. 

Auch mein Denken läuft immer mehr auf Englisch, wobei ich immer mit mir selbst ein bisschen rangel, ob ich nun auf Deutsch oder Englisch denken soll. Meistens endet das ganze damit, dass ich einen Mix aus Deutsch und Englisch denke. Mittlerweile mehr Englisch als Deutsch. Und manchmal bekomme ich einfach einen Lachflash, weil meine Sprachen komplett durcheinander geraten sind. Wir Austauschschüler nennen es: Der Moment when you start denken auf zwei Sprachen at the same Zeit.
Sonnenuntergang hinter meinem Haus

Mittwoch, 27. Mai 2015

Wie ich auf der Kinoleinwand landete und wie es nach den 48 Stunden weiter ging

Ich denke ihr erinnert euch bestimmt noch an den Blogeintrag, wo ich nur so nach Schlaf geschrien habe. Nach dem 48 Stunden Filmwettbewerb in der Schule, wo Schlaf durch Energy Drinks ersetzt wurde, wo gearbeitet wurde bis zum Umfallen beziehungsweise eher bis zum Einschlafen und wo einfach unglaublich gute Filme geschrieben, gedreht und bearbeitet wurden bis sie reif fürs Kino waren :D Ich glaube nein ich weiß einfach ihr erinnert euch noch daran.


Der Kino Besuch stand die Woche danach an und ich war total aufgeregt, denn man landet ja nicht alle Tage auf der großen Kinoleinwand. Und es war einfach fantastisch. Neben mir saßen alle anderen, die mindestens genauso aufgeregt gewesen waren wie ich. Als dann der große Countdown auf der Leinwand von 10 Abwärts ging war es so weit es ging los. 

Unser Film kam so ziemlich in der Mitte und ich fand es echt cool mich selbst zu sehnen. Denn es ist was anderes, ob es nur ein Film ist oder deiner. So hatten wir zu jeder Szene irgendeine Story im Hinterkopf. wie ich den Stift beim besten Shot runtergeschmissen habe, wie das Brot nach einem Unfall mit Wasserfarbe ganz blau wurde, Texthänger,… 

Nach großen Applaus und unglaublich viel Spaß waren alle Filme der Region Wellington viel zu schnell vorbei und unsere große Abstimmung stand an. Wir mussten Punkte für die Filme vergeben, die uns am besten gefallen haben und zusätzlich hat eine Jury ihre Favoriten gewählt. 

Jetzt einen fast einen Monat später sind die City Sieger Videos gewählt und für manche geht es eine Runde weiter zum großen Ziel das beste Video von ganz Neuseeland zu haben.

Aus meiner Schule hat es keiner soweit geschafft, aber das hätten wir auch nicht erwartet. Unsere Schule ist zwar gut ausgestattet, aber dann gibt es die Monster großen Schulen, die einfach noch mehr an Ausstattung haben. Geniale Kameras und Sponsoren, die last Minute Einkäufe machen und finanzieren. Ja da kann eine kleine Schule, wie meine nicht mithalten. Trotzdem sind wir auf unsere Ergebnisse stolz und es geht uns nicht ums gewinnen, sondern um das dabei sein. Dabei zu sein und live zu sehen, was es heißt einen kompletten Kurzfilm mit allem drum und dran zu entwickeln.

Und hier ist er exklusive für euch viel Spaß beim Anschauen :D


P.S. falls ihr jetzt neugierig seid, was andere Gruppen aus meiner Schule entwickelt haben könnt ihr unter YouTube den Kanal „UHC Media“ suchen und ihr gelangt automatisch auf alle aktuell gedrehten Videos.  

Montag, 25. Mai 2015

Wenn die Blätter grün bleiben

Hier in Neuseeland geht es langsam auf den Winter zu. Der Herbst ist fast schon vorbei, aber wenn ich ehrlich bin, merkt man das gar nicht so richtig.

Die meisten Bäume bleiben hier das ganze Jahr grün und behalten ihre Blätter. Alle Bäume die sich verfärben sind nicht aus Neuseeland sondern Europa. Davon gibt es auch einige, aber die Minderheit. Und es ist irgendwie komisch zu wissen es ist Herbst, ohne bunte Bäume zu sehen. Ohne durch das Laub zu laufen und das rascheln zu hören. Ohne auf die Wiese zu gehen, Äpfel zu ernten und warmen Zwetschgenkuchen zu essen. Es sind die kleinen Dinge, die man einfach vermisst. Dinge, wo man dachte sie sind normal. Für euch ist das wahrscheinlich unvorstellbar einen Herbst so ganz anders zu haben und wenn ich ehrlich bin für mich auch. Es ist irgendwie nicht richtig Herbst. 


Das einzige, was gleich zu Deutschland ist, sind die Nächte die länger werden. Die Sonne geht schon kurz nach halb sechs unter. Und um 18 Uhr ist es meist Stockdunkel. Auch regnen tut es relativ viel, aber der Regen ist anders. Ich habe keine Ahnung, ob ich das schaffe zu beschrieben. Es ist mehr so ein leichter Sprühregen, den man fast nicht spürt. Naja spüren tut man ihn schon, aber erst wenn man komplett nass ist. Den starken Regen gibt es auch, aber der ist so stark, als würde jemand einen Eimer über deinem Kopf ausleeren. Und da ich mich hier in Wellington befinde gibt es eine extra gratis Portion Wind oben drauf. Wobei das komische ist, wenn es kalt ist, gibt es keinen Wind. Warum das so ist weiß ich nicht, es ist auf jeden Fall komisch :D

Seit Anfang des Terms dürfen/müssen wir unsere Winteruniform tragen. Bei der Sommer Uniform (schwarze Ballerinas, weiße lange Socken, grün gestreifter Schottenrock, weiße Bluse, Fliege und blauer Pulli) wurden die Ballerinas durch Lederschuhe, die weißen Socken durch eine Strumpfhose ersetzt und das Ganze mit einer warmen Winterjacke (die mir um einiges zu groß ist :D) und einem Schal und Mütze ergänzt. 

Ja man muss wirklich alles von der Schule haben, nicht mal seine eigene Mütze darf man tragen. Aber alles halb so schlimm, denn ich liebe den Schal einfach <3


Über Nacht hat es hier das erste Mal in meinem Ort geschneit. Liegen geblieben ist der Schnee nur auf den Bergen, es sah aber trotzdem unheimlich toll aus. 


Selfietime mit meiner japanischen Gastschwester auf dem Weg zur Schule
Noch was anderes, was mir aufgefallen ist, ist das Deutschland einfach unglaublich viele Ferien hat. Ihr hab schon wieder Ferien?! Echt jetzt ihr hattet doch grad erst :D Und warn da nicht auch noch welche an Fasching?? Ja ich hatte hier sage und schreibe seit ihr hier bin ganze 2 Wochen Ferien und das war an Ostern. Also falls ihr euch jemals wieder über zu wenig Ferien beschwert, denkt dran es könnte viel schlimmer sein. Wobei ich extrem froh bin KEINE Ferien zu haben, da ich die Schule hier einfach liebe. Denn nicht nur der Unterricht ist einfach cool auch freu ich mich jeden Tag darauf meine Freunde zu sehen.

Freitag, 22. Mai 2015

Duke of Edinburgh


Bei der mysteriösen Überschrift handelt es sich nicht um den Herzog von Edinburgh, sondern um einen Award (Auszeichnung) die ich am Ende von meinem Aufenthalt bekommen möchte. Einfach so geht das natürlich nicht, da muss man auch was dafür tun und zwar nicht wenig. 


Doch alles mal von vorne. Was ist das überhaupt?
Es ist eine Art Adventure Programm, wo man am Ende eine Auszeichnung bekommt. Und das beste man kann selbst bestimmen, was man dafür machen möchte. Es gibt lange Listen im Internet aus denen du seine Aktivitäten wählen kannst. Das Ganze soll die Jugend motivieren nicht die Zeit auf dem Sofa zu verschwenden, sondern Dinge zu erleben.
Um den Award zu bekommen, muss man folgende Dinge für drei Monate und eines davon für sechs machen:
  • Skill (Fähigkeit verbessern - bei mir Englisch lernen, Cello spielen)
  • Physical (Sport - Handball, Schwimmen, Cheerleading, Boxen, Fechten. Davon hab ich mehr als genug :D)
  • Volunteering (Freiwillige Arbeit- G8M8's das ist eine Gruppe bei mir in der Schule, die sich um die neuen Year 9er kümmert, damit sie sich wohl fühlen und gut einleben. Wir organisieren wöchentliche Pausen- und Funaktivitäten nach der Schule)
  • Expedition (Ausflüge – das ist ähnlich wie mein Unterrichtsfach Outdor Education, wo wir Kajak fahren gehen, Klettern, für mehrere Tage in die Berge,… + Unterricht - hier man lernt, wie man Ausflüge richtig plant und alles in der Natur und Verhalten von A bis Z)
  • Residental (Leben mit Menschen anderer Herkunft – Englisch bei meinem Jahr in Neuseeland verbessern und Lebensweise der Neuseeländer kennen lernen)
Da ich so ziemlich alles davon schon freiwillig, ohne Abzeichen gemacht habe. Ist das keine große Veränderung zu meinem Alltag hier. Nur dass ich zusätzlich noch Unterricht über Natur und Co. habe und auf richtig tolle Ausflüge mitdarf. Der Unterricht ist teilweise echt langweilig, aber mit der Aussicht auf unvergessliche Ausflüge mit Campen und vielem mehr bekommt man das auch rum. Und das ist der einzige Unterricht bei dem man offiziell essen darf. Also nehm ich mir immer ein dickes Essen mit und alles ist gut :D

Es gibt verschiedene Level. Ein bisschen so wie das Schwimmabzeichen mit Bronze, Silber und Gold. Und je nach Level muss man mehr oder weniger Leistung bringen um das Abzeichen zu erreichen. Ich manche jetzt das erste also Bronze. 

Was bringt das Ganze? Zuerst mal unglaublich viel Spaß und man kann den Award im späteren Leben benutzen, wenn man sich z. B. bei einem Job/Uni,… bewirbt. Durch den Award kann offiziell nachgewiesen werden, welche Aktivitäten zu gemacht hast und dein zukünftiger Chef/Vorgesetzter sieht, dass zu nicht nur das eine kannst, sondern vielfältig bist. Wie das Ganze in Deutschland läuft weiß ich nicht so genau. Da es den Award da nicht gibt, kann ich mir gut vorstellen, dass wenn ich mich damit mal wo bewerben will keiner eine Ahnung hat, was das ist. Das wird lustig. 
Normalerweise darf ich als international den Award nicht machen. Aber meine Schule war da nicht so streng und da ich es unbedingt machen wollte ging das auch über ein paar Umwege. 

Übrigens habe ich den Eintrag zur Hälfte gerade in unserer Schulbücherei geschrieben und es ist total lustig, wenn dir Leute über die Schulter schauen und sich wundern, warum jedes einzelne Wort rot unterkringelt ist und meine Wörter einfach keinen Sinn ergeben. Ich glaube die denken alle ich bin komplett bescheuert. Hahaha :D

Dienstag, 19. Mai 2015

10 000 Aufrufe

Mein Blog hat über Nacht von Sonntag auf Montag die 10 000 Aufrufe erreicht. Wisst wir wie genial viel das ist??? Ich bin so weit ich weiß noch nicht zum großen Star mutiert, sondern bin immer noch ich. Ein Mädchen, das ein halbes Jahr in Neuseeland zur Schule geht.


Wenn ihr mal nachdenkt. Die SAP Arena in Mannheim hat bei einem Eishockeyspiel, ich habe das mal nachgeschaut, 9.934 Sitzplätze. (An alle die sie nicht kennen, das ist die Arena in der das Germany‘s next Topmodel Finale nur zur Hälfte stattfand :D) Stellt euch vor jeder Platz wäre besetzt und jeder würde auf meinem Blog zugreifen. Dann stellt ihr euch noch ein Paar Sicherheitsmänner vor, die dann so interessiert sind und ihren Job missachten und auch meinen Blog aufrufen. Dann denkt ihr an 10 000 Aufrufer. Und dann dürfte dem ein oder anderen der Mund offen stehen bleiben, denn das ist eine extrem große Zahl. Beinahe unvorstellbar viel.

Wenn ich für jeden Aufrufer nur einen Cent bekommen hätte, hätte ich jetzt 100€ Taschengeld zusammen. Damit könnte man wirklich einiges machen. Das wären auf jeden Fall 100 Kugeln Eis/ ~16 Pizzen bei Pizza Hutt/ 25 Tassen von meinem Lieblingskaffee oder sogar 2 Eintritte im Europapark. Aber da ich das ganze ja nicht für Geld mache vergessen wir die ganze Sache einfach ganz schnell wieder. Wäre dann doch zu schön gewesen. Hahaha :D

Trotzdem bin ich, wie auch schon bei den 5 000 vor zwei Monaten, einfach SPRACHLOS. Nie hätte ich gedacht dass das Projekt Blog so eine Reichweite schlägt. Das so viele Menschen lesen, was ich hier so mache. Das euch das alles interessiert. Trotz meinem immer schlechter werdendem deutsch und der zunehmenden Rechtschreib und Grammatikfehler. Danke ihr seid einfach genial. Mich motiviert es unheimlich, wenn ich sehe, dass es wirklich Leute gibt die sich so dafür interessieren. Was wäre ein Blog ohne Leser? Er wäre kurz gesagt nichts. Deshalb vielen vielen Dank an euch. Ihr seid genial.

Ich möchte heute als kleines Dankeschön ein paar Statistiken zu meinen Blog veröffentlichen, da ich finde das ist extrem interessant. Also stürzt euch rein in die Welt der Zahlen :D

Warum zur Hölle interessiert euch der Post über Regen??? :D
Ihr seid manchmal echt komisch


bei 5 000 Aufrufen

bei 10 000 Aufrufen
 Argentinien ist nach wie vor ein Land, aus dem Leser kommen. Und auch Italien nimmt immer mehr zu. Vielleicht entwickelt ich mich ja dort zum Star :D

bei 5 000 Aufrufen

bei 10 000 Aufrufen

bei 5 000 Aufrufen

bei 5 000 Aufrufen
 Bei den Aufrufen nach Betriebssystem und Browser hat sich wenig geändert. Man kann immer noch sagen, mein Blog wird am meisten mit dem Handy gelesen und auch sehr gerne unterwegs.

Zum Schluss möchte ich mich nochmal bei allen ganz ganz dolle bedanken. Ihr seid genial. Auch ein großes Dankeschön an alle lieben Kommentar-Schreiber, auch wenn ihr in letzter Zeit leider nicht mehr so fleißig wart. Bitte bitte hört nicht auf. Ich freue mich immer so wahnsinnig drüber. Jetzt geh ich mit Schokolade meinen 10 000 Aufruf feiern und ich melde mich wieder demnächst.

P.S. alle Blogeinträge zum Nachlesen gibts rechts auf der Web-Version unter dem Archiv.

Sonntag, 17. Mai 2015

Wenn wegen Regen beinahe die Schule ausfällt

Nach der extremen Trockenheit mit Feld Bränden im Sommer und den starken Erdbeben in der letzten Zeit, hat uns die Natur hier schon wieder überrascht. Diesmal hat es einfach nicht mehr aufhören wollen zu regnen. Es hat geregnet und geregnet und geregnet und noch mehr geregnet… und dazu gab es eine extra Portion starken Wind oben drauf.


Am Donnerstag in der Schule konnte man während dem Unterricht richtig zuschauen, wie sich das große Sportfeld hinter unserer Schule in einen Swimming Pool verwandelt und das Wasser auf den Straßen immer mehr ansteigt. Es wurden Durchsagen und verschiedene Sportarten wurden abgesagt. Erst die draußen, da es unmöglich war auf der Wiese nur einen Meter zu laufen. Die Situation wurde immer dramatischer und als dann die Autobahn geschlossen wurde hieß es für alle die weiter weg wohnen „ab nach Hause“. Denn warten brachte in dem Fall nichts. Es sah nicht wirklich gut aus, was den Regen betrifft. Ein Ende war nicht in Sicht. 


Auch mein Fechten am Abend und mein Cheerleading am Freitagmorgen wurden abgesagt, da es für viele unmöglich war zum Training zu kommen. In den Bahnhof in Wellington ist das Wasser über die Treppen reingelaufen und auch die Busse konnten wegen der gesperrten Straßen und Autobahnen nicht fahren. So hatte ich fast schon Langeweile, denn irgendwie gehört Sport bei mir hier einfach zum Alltag dazu und wenn das nicht stattfindet fehlt irgendwie was.

Besonders meine Region (Wellington und Hutt Valley) hat es mit dem Regen besonders erwischt und so stand hier einiges unter Wasser. Und viele Flüsse sind übergelaufen.

der meiste Regen seit 50 Jahren im Monat Mai.
Mackay's Crossing: 145mm in 24 Stunden
Battle Hill: 144mm in 24 Stunden
Waikanae: 102mm in 24 Stunden
Avalon: 42mm in nur einer Stunde


Am Freitagmorgen war die Situation immer noch nicht besser und viele Schulen sind deshalb ausgefallen. Das muss man sich mal vorstellen. Wegen Regen schulfrei. Das ist Neuseeland :D Meine Schule fand leider statt, das wäre dann doch zu schön gewesen. „Oh manno!“ 

Doch das mit dem Regen wird hier halb so schlimm gesehen. Da der Spielplatz leider unter Wasser stand wurden die Kajaks rausgeholt und die Straße runter gepaddelt :D 


man muss aus der Situation immer das beste machen :D
Man hilft sich gegenseitig mit vollgelaufenen Häusern und Notunterkünfte werden bereitgestellt für all die, bei denen die gesperrten Straßen das nach Hause kommen verhindert haben. Heute (Sonntag) sieht die Situation schon viel besser aus. Es hat endlich!!!! aufgehört zu regen und fast alle Straßen sind wieder befahrbar. Bis das ganze Wasser wieder verschwindet könnte es allerdings noch einige Tage dauern. So lange wird dann der Spielplatz zum Swimming Pool umfunktioniert.

(Einige Bilder sind von den Nachrichtenseiten ONENews und 3News)