Samstag, 31. Januar 2015

Die ersten Eindrücke

Die Fragen, die ich in den letzten zwei beziehungsweise drei Tagen sehr sehr oft gefragt worden bin waren folgende:

  • Was sind so deine ersten Eindrücke von Neuseeland?
  • Wie viel Uhr ist denn bei dir?

Und da dachte ich, ich mach dazu mal einen Post. Ich glaub ich fange mal mit der Uhrzeit an, das ist etwas einfacher zu beantworten. 

In Neuseeland sind momentan, genau 12 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland. Neuseeland ist 12 Stunden vor Deutschland. Das heißt wenn jetzt in Deutschland Freitagabend, der 30.01. und 21.00 Uhr ist, ist in Neuseeland Samstagmorgen, der 31.01. und 9.00 Uhr. Ich bin sozusagen in der Zukunft. Wenn jemand wissen möchte, was der Tag so bringt. Einfach fragen! :D Ich kann euch die Zukunft voraussagen. Wenn jetzt aber in Deutschland und in Neuseeland die Zeit umgestellt wird, wird’s wieder kompliziert. Im März sind es dann 11 Stunden Zeitunterschied und ungefähr im April 10 Stunden. Wie das genau ist mit der Zeitumstellung, hab ich selbst nicht richtig verstanden. Und wann die genauen Daten sind, an denen sich alles ändert, weiß ich auch nicht so genau. Das seh’n wir dann wenn es kommt :D Ich glaub das war jetzt alles ziemlich kompliziert, aber das ist einfacher als ihr denkt. Also keine Panik! Ich mach euch oben links in den Bog eine kleine Uhr rein, auf der ihr sehen könnt wie viel Uhr gerade in Neuseeland ist. (Anmerkung: Das kann man nur auf der Web-Version sehen, auf der Mobile-Version kann man das nicht anzeigen  lassen. Ich kann daran auch nichts ändern, das ist halt das Programm.)

 Und jetzt zu der zweiten Frage. Was sind deine ersten Eindrücke von Neuseeland?

So die aller ersten Eindrücke, dir mir entgegen kamen naja wohl eher denen ich entgegen lief, waren schon in Auckland am Flughafen. Ich war besonders beeindruckt vom ersten Maori, den ich zu sehen bekam. Das war der Zollbeamte am Flughafen, der mir zur Begrüßung ein richtig freundliches Lächeln schenkte und mir eine schöne Zeit in Neuseeland wünschte. Ich hab noch nie so einen netten Menschen an der Passkontrolle getroffen. Sonst ist immer alles  total hektisch. Schnell schnell, keine Zeit, je mehr in einer Stunde, desto besser,… Hier spielt das keine Rolle Neuseeländer haben alle Zeit der Welt. Der Gang zum Gepäckband führte unter einen Holzbogen durch, der mit Maori Schnitzereien und Muschelstücken verziert war. Das hat mir echt gut gefallen. In Auckland sind wir zuerst in ein Hotel gegangen und hier fand das Orientierungsseminar statt. Wir haben nicht nur eine mini Stadtbesichtigung gemacht, die darin geendet hat, dass die Hälfte im Vodafone Shop hängen blieb um sich ne neue Sim-Karte zu kaufen. Nein man kann ja eine zwei Tage ohne Handy auskommen :C
Gruppenfoto mit stylischen T-shirts und Sonnenbrille :D

Aussicht auf Auckland. *hups* da ist wohl eine Möwe voll ins Bild geflogen :D
am Strand
Sonnenuntergang am Pool
Auckland bei Nacht
 Außerdem haben wir eine kleine Maori Begrüßung bekommen. Sie haben und sämtliche Tänze aufgeführt. Darunter auch der Haka ein Kriegstanz. Danach wurden wir gefragt, ob wir denn von dem Tanz Angst bekommen hätten. Und ganz viele eingeschlossen mir erzählten, sie hatten eine richtige Gänsehaut. Und die Maori haben so laut geschrien, dass man richtig eingeschüchtert wurde. Ich würd sagen: Ziel vom Kriegstanz erfüllt :D . 

Da haben die zwei einfach mein Handy geklaut
und ein Selfie gemacht :D
Wir haben anschließend mit einem Police Officer gesprochen, der uns auf alle Regeln und Gefahren in Neuseeland hingewiesen hat und haben einen Vortrag über Verhalten in der Schule und Gastfamilie bekommen. Danach hieß es zum Flughafen fahren und ab nach Wellington fliegen.

Dass Neuseeländer richtig freundlich und total hilfsbereit sind, habe ich auch im Supermarkt gemerkt. Als ich vergeblich nach Sprudelwasser gesucht habe, kamen ganz viele, die mich gefragt haben, was ich denn suche und haben, ohne groß zu überlegen ob sie jetzt eigentlich Zeit haben oder nicht, einfach mitgeholfen zu suchen. Stellt euch vor in Deutschland würde ein Manager in Anzug und Krawatte Ausländern beim Wasser suchen helfen :D Das ist so eine komische Vorstellung und es würde eigentlich nie passieren. In Bussen muss man sich hier anschnallen und zwar mit so einem Gurt wie bei euch in Deutschland im Auto. Bei einer Kontrolle müssen die für jeden nicht angeschnallten 200 NZD (~130€) bezahlen, was extrem viel ist. Auch eine Helmpflicht für Fahrradfahrer gibt es hier. Da weiß ich aber nicht mehr wie hoch die Strafe ist. Die Ampeln haben hier einen extrem komischen Ton. Die piepen erst ganz langsam und dann kommt eine halbe Feuerwehrsirene, die sagt, dass man loslaufen darf. Es gibt (zumindest in Auckland) Ampelmännchen, die immer schneller laufen, wenn die Ampel gleich auf Rot springt rennen die richtig. Also man weiß wenn das Männchen rennt, sollte man dasselbe auch tun. Das nenn ich mal eine Erfindung! Gestern war mein erster „Schultag“ naja Schultag ist dann doch übertrieben. Es war mehr so ein kleiner Orientierungstag. Ich habe meine Fächer ausgewählt, meine Schuluniform gekauft, 4 Englisch Test geschrieben (die leider echt lang waren und ich hatte schon nach dem 2. keine Lust mehr) und eine kleine Führung durch die Schule bekommen. Als wir mit allem fertig waren ist der Koordinator für alle Internationals mit uns noch zu einem Park gefahren, der ungefähr 30 min von der Schule entfernt liegt. Er war richtig schön und hier will ich unbedingt wieder hin. Ich habe aber leider vergessen wie er hieß. Ich glaub irgendwas mit „K“. 
Das ist ein Drehort von Herr der Ringe.
Aber keine Ahnung, was genau das im Film darstellt.


Da fühlt man sich fast wie im Dschungelcamp :D
Bei mir ist Sommer und es hat fast immer um die 30°C. Leider weht manchmal ein ziemlich heftiger Wind, vor allem in Wellington. Aber die Stadt heißt nicht umsonst „Windy Wellington“.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Der längste Flug meines Lebens

Ich dachte zuerst da gibt’s nicht viel zu sagen, aber so ein paar Sachen möchte ich euch dann doch nicht vorenthalten.

Montagabends (26.01.) ging es ab zum Flughafen nach Frankfurt. Ich musste das absolut schönste und herausragendste so überhaupt nicht auffallende gelbe T-Shirt anziehen. Warum gelb?? Ich dachte die T-Shirts, die wir bei der Miniwahlfahrt in Rom anziehen mussten, waren schlimm. (Die waren orange.)Aber ich muss sagen, dieses gelb toppt alles. Damit leuchtet man durch halb Singapur und zurück. Eigentlich sollte ich nicht so schlecht über das T-Shirt reden, da es ein Weihnachtsgeschenk von meiner Organisation war und sicherlich einen guten Zweck hat. Trotzdem verfehlt es den Style ganz vieler um Welten und ich noch keinen getroffen, der gemeint hätte das Ding wäre irgendwie inn. Doch wieder zurück zum eigentlichen Thema und zwar hab ich mich am Flughafen mit vielen anderen getroffen, die ebenfalls nach Neuseeland fliegen. Insgesamt waren wir eine Gruppe mit 40 Jugendlichen in gelben Shirts (wobei einigen das Anziehen doch zu peinlich war und das T-Shirt lieber  lässig in der Hand hielten :D) plus zwei Flugbegleiter, die das große Glück hatten blaue T-Shirts tragen zu dürfen. Gemeinsam ging es zum Einchecken und bei mir hat alles ohne Probleme geklappt. Ich habe meinen Koffer mit 26,5 kg aufgegeben und bin echt froh, dass ich kein Übergepäck hatte. Weiter ging‘s zum Security Bereich und leider rückte da die Verabschiedung von meiner Familie näher, denn hinter den Security Bereich und die Passport Kontrolle dürfen die leider nicht mit. Der Abschied war sehr traurig und nicht nur bei mir, sondern auch bei ganz vielen anderen flossen Tränen. Während ich das gerade schreib muss ich schon wieder weinen, denn ich werde euch so vermissen. Ich brauch jetzt mal ein Taschentuch…

Das war meine Reisegruppe (Frankfurt)
Der erste Flug von Frankfurt nach Singapur startete um 21.55 Uhr mit einer Boeing 220 und wir brauchten ungefähr 12 h 15 min. Durch die Zeitumstellung in Singapur war dort schon Dienstagabend und das war irgendwie echt total komisch, denn kurz vor der Ankunft gab es im Flugzeug Frühstück. Das war dann echt ein bisschen fail. Du auch die 31°C haben einen zuerst ziemlich umgehauen. Im Flugzeug war es nicht so langweilig wie erwarte. Es gibt hier echt gutes Animationsprogramm. Jeder hat seinen eigenen Bildschirm und man kann aus über 300 Filmen, ganz vielen Musiktiteln und einigen Spielen wählen, was man machen will. Da verging die Zeit fast wie im Flug. Aber leider auch nur fast. Man kann sogar Sprachkurse machen, doch als beim Englisch Sprachkurs nur Wörter wie „Hello“, „Good morning“, „Goodbye“,… kamen war klar ich bin einfach schon zu schlau dafür :D

Der Bilschirm, mit dem man alles machen kann

Abendessen


Sonnenaufgang

Frühstück

 In Singapur hatten wir ca. 4 h Aufenthalt und ich war vom Flughafen schwer beeindruckt. Im kompletten Flughafen liegt Teppichboden. Dadurch hört man überhaupt keine Geräusche von rollenden Koffern und auch die Gespräche wurden so gedämpft. Ich fand das war eine total ruhige Atmosphäre. Zudem wachsen im ganzen Flughafen extrem viele Pflanzen und man kann in der kurzen Pause ein Schmetterlingshaus besichtigen und sogar ins Schwimmbad gehen. Hier hab ich im Warteberich fast meine Speicherkarte von der Kamera verloren. Naja eigentlich hab ich sie verloren und hatte extrem Glück, dass ich es noch rechtzeitig gemerkt hab und sie wieder bekommen habe. Darauf waren nämlich alle Bilder von meinen Abschiedsfeiern natürlich wie das halt so ist ungespeichert.

Gruppenfoto in Singapur

Hier hat es Teppichboden :D

Im Schmetterlingshaus

Der Bewis, dass das Schmetterlingshaus wirklich am Fughafen ist
Von Singapur ging es mit dem A380 weiter Richtung Auckland.
A380
 Ich war noch nie in so einem großen Flugzeug, aber man merkt gar nicht so richtig, wie groß das eigentlich ist. Falls sich jetzt manche fragen, ob es denn noch andere Unterschiede als jetzt die Größe gibt. Ja die gibt es und zwar fliegt der Flieger sehr ruhig. Man hat überhaupt nicht gemerkt als der Flieger abgehoben ist. Ich hab mit meiner Sitznachbarin darüber diskutiert, ob wie denn jetzt schon in der Luft seinen oder noch auf der Startbahn. Noch einer Minute schieflage fliegen war dann klar: Ok, wir sind dann wahrscheinlich doch schon in der Luft :D Hier gab’s erst mal Abendessen und das war dann doch zu komisch, denn wir hatten ja vor ein paar Stunden erst gefrühstückt.
Abendessen (NEIN!! nicht schon wieder ich wil jetzt mal was Richtiges)
Mein Zeitrhythmus ist glaub jetzt so ziemlich gestört. Und ich komm mit den Uhrzeiten ständig durcheinander. So ganz ruhig verlief der Fug dann doch nicht. Beim Frühstück gab es heftige Turbulenzen, was bei uns zur ziemlichen Erheiterung führte. Sämtliche Getränke schwappten über und Brötchen kullerten durch den Gang. Schade um meinen Orangensaft war’s aber eigentlich nicht, denn der hat eh nicht sonderlich gut geschmeckt. Ich sag nur eher nach Chemiemix + Wasser + Orangen irgendwas Pulver + viel zu viel Zucker. So typischer Fugzeugsaft eben.
Frühstück mit Pilzen und Bohnen. Wem's schmekt?!
Nach einer Flugzeit von 10 Stunden kamen wir gut in Auckland an. Die aktuelle Ortszeit betrug jetzt 12 Uhr. Ich wurde mit strahlendem Sonnenschein und 30°C empfangen. Hier in Auckland findet in den nächsten Tagen ein Orientierungsseminar statt und erst dann heißt es weiterfliegen nach Wellington zu meiner Gastfamilie. Ich bin ziemlich platt vom ganzen Fug und geh dann mal schlafen.

Abschiede gehören leider auch dazu :,(

Leider kam die Zeit dann doch irgendwie viel zu schnell und es hieß Abschied nehmen. Es ist so, dass ich mich auf der eine Seite echt total freu endlich nach Neuseeland zu kommen, aber auf der anderen Seite ist es so, dass man dann auch von allen Freunden Abschied nehmen muss. Und das fand ich besonders schlimm, denn man sieht ja alle ein ganze halbes Jahr nicht mehr. Das sind ganze 6 Monate. Damit ich nicht all meine Freunde einzeln verabschieden muss habe ich mich dazu entschlossen eine Abschiedsfeier zu machen. Doch irgendwie wurden aus der einen Feier dann drei. :D Warum jetzt drei? Also es ist so, dass ich keine ganz große Party schmeißen wollte. Dann hätte ich nicht so viel Zeit für jeden einzelnen gehabt. Und so fand ich die drei verschieden Feiern einen ganz gute Lösung. Samstagabends waren meine Klassenkameraden da und es gab extrem leckere Pizza :D und ein echt tolle Nachtisch Buffet, bei dem Mousse au Chocolat der absolute super renner war.

Die Tischdeko
Das tollste Kuchenbuffet
Wer bekomm als erstes??
Sonntagmorgens kamen meine Freude aus dem Ort und wir haben zusammen gebruncht, was auch mal schön war :D. Auch hier gab’s ein wunderschönes Buffet und es fehlte meiner Meinung nach an nichts. Über Rührei, frische Crêpes und Obstsalat war alles dabei. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an meine lieben Helfer, die am Sonntag extra früh aufgestanden sind. Und natürlich an alle Kuchen-, Keksebacker, denn ohne euch wäre das Kuchenbuffet sicher nicht so toll gewesen.



Aber überzeugt euch selbst ich glaub die Bilder sprechen für sich :D

Sonntagabends kamen meine Verwandten und es gab mein absolutes Lieblingsgericht: Lasagne. Bei den ganzen Kuchenbuffets war dann doch noch etwas übrig, was auch noch abends mit Genuss verzehrt wurde. Doch als ich mich dann von allen verabschiedet hatte, war klar: meine Zeit in Neuseeland rückt langsam näher. Aber so richtig realisiert hab ich das irgendwie nicht. Das war so als würde man sich zwar verabschieden, aber so als ob das Leben ganz normal weiter geht, aber das tut es ja nicht. Die Koffer standen schon gepackt und alles war bereit für das große Abenteuer.
Als dann Montagmorgens noch meine Oma und mein Opa zum Frühstück da waren und ich mich von allen verabschiedet hatte ging es los. Ab ins Auto und zum Flughafen.
Montagsfrühstück
Das letzte Mal durch Zimmer laufend und einen letzten Blick auf unser Haus werfend stieg ich ziemlich traurig ins Auto ein. Und ich glaub erst dann im Auto hab ich es realisiert. Das war’s. All das werde ich jetzt ganze 6 Monate nicht mehr sehen. Und dann kamen die Tränen. Ich während ich das schreib, muss ich wieder anfangen zu weinen, weil mir das alles gerade wieder so bewusst wird. Ich werde euch alle unglaublich vermissen. Aber ihr müsst das auch von einer anderen Seite betrachten, denn…
Goodbyes are not forever.
Goodbyes are not the end.
They simply mean I’ll miss you
Until we meet again.

Wie passt mein ganzes Leben in einen 30 kg Koffer?

Ich muss sagen, eigentlich echt gut :D Am Anfang war ich eher etwas skeptisch, denn das bei einer Packliste von ca. 4 Seiten mit Schrittgröße 8 alles in einen Koffer passt schien mir dann doch etwas unwahrscheinlich. Mein persönliches Ziel war es, dass mein Koffer am Donnerstagabend fertig gepackt ist. Und ich hab’s geschafft! Es fehlen zwar noch ein paar Kleinigkeiten, aber das sind alles nur Sachen, die ich momentan noch brauche. (Handyladegerät, Wecker, Laptop,…)Als ich meinen Koffer dann auf die Waage gestellt hab kam das große beten. Bitte bitte lass es nicht über 30 kg sein!! Und als dann da 20,8 kg standen hab ich erst gedacht unsere Waage geht falsch, aber das tut sie definitiv nicht. Mein Handgepäck darf bis zu 7 kg wiegen und auch da bin ich deutlich unten drunter :D Es wiegt ganze 3 kg. (wobei man bedenken muss, dass da noch mein Laptop und sämtliche Ladegeräte fehlen, aber die werden sicher nicht über 3 kg wiegen) Jetzt bin ich einfach  nur glücklich, dass das so gut geklappt hat und ich kein einziges Mal umpacken musste.

So sah es aus, bevor alles im Koffer war
Doch was ist eigentlich alles so drin (ganz kurze Fassung):
  • Wichtige Dokumente 
  • Großer Ladekabelsalat 
  • Süßigkeiten 
  • Fechtsachen (Degen-, Säbel- und Florettkabel, Handschuh) 
  • USB-Sticks 
  • Taschenlampe 
  • Großer Kabelsalat (Ladekabel, Verlängerungskabel,…) 
  • Medizin und Pflaster 
  • Schulsachen (Mathebuch, Taschenrechner, Mäppchen) 
  • Toilettenartikel (ich glaub die haben fast das größte Gewicht 5kg *hups* brauch ich wahrscheinlich eh nicht alles) 
  • Kleidung (2x lange Hose, schickere Hose, Jacke,  3x Pulli, Kleid,2x Westen, 7x Top, 7x T-Shirt, 10x Socken, 14x Unterwäsche, 2xThermounterwäsche, Mütze und Handschuhe) 
  • Schuhe (Sport-, Wander-, schicke Schuhe, Sneakers, Flip-Flops) 
  • Sonnenbrille 
  • Buch 
  • Cello-Noten 
  • Taschenmesser 
  • Abschiedsgeschenke 
  • Gastgeschenke (Deutschland USB-Stick, Kochbuch, vier Fliegen CD, Füller, Füllerpatronen, Tintenkiller, Kinderschokolade, Haribo, Oreo)
Die Gastgeschenke

Anmerkung zu den Gastgeschenken: Und zwar gib es in Neuseeland und auch in Japan keine Füller, die schreiben alle mit Kulis. Deshalb hab ich mich dazu entschlossen meiner Japanischen Gastschwester einen Füller zu schenken.

Im Handgepäck war folgendes:
  • Wichtige Dokumente 
  • Geld 
  • Laptop, E-Book Reader, Kamera und Handy 
  • Ladekabel 
  • Ersatzunterwäsche 
  • Sonnencreme, Zahnbürste, Shampoo und Dinge sie man sonst noch so zum Frischmachen braucht 
  • Süßigkeiten 
  • Taschentücher 
  • Schal 

Freitag, 23. Januar 2015

Wie alles begann (Teil 3) Es wird so langsam ernst

[…] Nach den Sommerferien wurde es dann langsam ernst. Das letzte halbe Jahr in Deutschland hatte begonnen. Das letzte halbe Jahr Französisch, das letzte halbe Jahr in meiner Klasse bevor wir irgendwie auseinander genommen und in Kurse zusammengewürfelt werden.


So langsam wurde Hamburg zu meinem 2. zu Hause, denn schon wieder hieß es Koffer packen und ab ins Auto, auf die Autobahn und nach Hamburg. Aber das ist eben so, wenn die Organisation ihren Sitz in Hamburg hat. Ich find‘s nicht schlecht :D
Hamburg <3
Diesmal fand in Hamburg das Vorbereitungsseminar statt. An diesem Wochenende im November konnte man richtig aus unserem grauen, verregnetem Herbst in eine andere Welt eintauchen. NEUSEELAND!!! Ich lernte nicht nur neues über Land, Kultur, Menschen, Gewohnheiten,… sondern bekam auch viele Infos zum Flug, der Gastfamilie und was es eben sonst noch alles zu besprechen gibt. Natürlich war ich nicht allein dort, mit mir waren noch ganz viele andere Austauschschüler, die ebenfalls mit Hausch & Partner im Januar 2015 nach Neuseeland fliegen. Gemeinsam tauschten wir uns über Wünsche, Hoffnungen und Ängste aus. Ich fand das so unglaublich toll, dass ich mit meinen Ängsten nicht alleine war und dass es noch ganz viele andere gibt, denen es genauso geht. So langsam begann bei mir alles zu kribbeln, denn die der Countdown auf meinem Handy lief rasend schnell Richtung null.

Am 7. Dezember bekam ich nach unendlich langem Warten endlich meine Gastfamilie. Warum ich das mit dem 7. Dezember noch so genau weiß? Das mag jetzt komisch klingen, aber ich habe von meiner Freundin einen Adventskalender bekommen, in dem jeden Tag eine andere Tee Sorte drin ist. Am  7. Dezember hieß der Tee „Augenblicke der Freunde“ und ich wusste irgendwie, dass heute was unglaublich tolles passieren wird. Und das passierte auch. Mittags erhielt ich eine E-Mail mit der Nachricht, dass ich eine Gastfamilie habe. Ich war überaus glücklich und man kann sagen es waren wirklich Augenblicke der Freude :D


Ich wohne bei einem älteren Ehepaar mit vier Kindern (drei Töchter und ein Sohn), die wohnen aber alle nicht mehr zu Hause. Außerdem habe ich eine japanische Gastschwester und eine Katze. Meine Mutter arbeitet in meiner Schule und liebt Bücher, Wandern und Kochen (Ich glaub da kann ich bestimmt ganz tolle Rezepte mitbringen). Mein Vater ist Schulbusfahrer und ist in der Kirche ziemlich aktiv. Er liebt außerdem Züge, Computer, Filme und auch wandern. Mein Schulweg ist richtig kurz und ich brauche nicht wie hier in Deutschland eine gute Stunde mit Auto, Bus, Zug und Bahn, sondern nur 10 Minuten zu Fuß. Da kann ich morgens bestimmt ganz lange schlafen :D.


Ihr seht so ein Auslandsjahr entsteht wirklich nicht so von heut auf morgen. Da steckt eine ganze Menge Planung dahinter. Und ich finde es große Klasse wie mich so viele Leute bis jetzt dabei unterstützt haben, meinen Traum wahr werden zu lassen. Dankeschön :D